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Alle Filme werden im Kino der Reitschule, Schützenmattstrasse 7 gezeigt.

Schwarze Schweiz Online Archive

Film und Austausch
Samstag, 1. Mai 2021, 14:00 bis 18:00 Uhr

Mohamed Wa Baile, Schwarze Schweiz Online Archiv

Das Schwarze Schweiz Online Archiv (SSOA) ist ein digitales Archiv, das die Repräsentation von Schwarzen Menschen hervorhebt – aber es ist mehr als das. SSOA will Schwarze Communitys zusammenbringen, um sich gegenseitig zu unterstützen und unsere Leistungen zu würdigen. Komm mit Freund*innen und Familie, wir möchten den Film gemeinsam geniessen.

Black Switzerland Online Archive (BSOA) is a digital archive that celebrates Black representation – but it’s also more than that. BSOA seeks to bring Black communities together to support each other and celebrate our achievements. Come with your friends and your family to enjoy the film together.

Für Schwarze Menschen, family und friends

La battaglia di Algeri Gillo Pontecorvo

Italien, Algerien 1966
Kino Reitschule, Samstag, 1. Mai 2021, 21:00 Uhr

1965, drei Jahre nach der Unabhängigkeit Algeriens nach einem achtjährigen Krieg, rekonstrierte Gillo Pontecorvo die historischen Ereignisse von 1956/57. Der Film gewinnt 1966 den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen in Venedig. Die französische Delegation boykottierte die Preisverleihung und der Film wurde in ganz Frankreich für Jahre aus den Kinos verbannt.

No Apologies

Film von Aladin Dampha / Ebuka Anokwa / Lionel Rupp / Lucas Grandjean / Lucas Morëel / Mamadou Bamba, Schweiz 2020, 50 Min., OV FR (dt. Untertitel)
Donnerstag, 6. Mai 2021, 19:30 Uhr
Samstag, 8. Mai 2021, 19:30 Uhr

In einem selbstverwalteten Ort im Herzen von Lausanne trifft sich eine Gruppe junger Schwarzer Männer, nachdem einer ihrer Freunde bei einem Polizeieinsatz ums Leben kam. Maskiert oder gesichtslos bezeugen sie ihre persönliche Reise, erzählen vom täglichen Überleben und der Gewalt der Polizei. Sie verweigern sich der Opferrolle und berichten, wie sie täglich dafür kämpfen, ihr Leben zu leben, ohne sich dafür entschuldigen zu müssen. Der Film ist ein Gemeinschaftsprojekt, entstanden aus einer Zusammenarbeit zwischen direkt Betroffenen und Filmschaffenden. Aufgrund der Dringlichkeit der Thematik wurde der Film im Guerillamodus und ohne Einschränkungen durch institutionelle Finanzierung produziert.

Bounty

Film von Shyaka Kagamé, Schweiz 2016, 80 Min., OV FR/DE/EN (dt. Untertitel)
Donnerstag, 6. Mai 2021, 21:00 Uhr
Samstag, 8. Mai 2021, 21:00 Uhr
Anschliessend Regisseurgespräch!

Schwarz und Schweizer*in. «Bounty» zeigt den Alltag von fünf Personen mit sehr unterschiedlichen Profilen, die in der West- und Deutschschweiz zu Hause sind. Bacary ist Sicherheitsbeauftragter bei der SBB und Kapitän in der Schweizer Armee, er spricht drei Landessprachen und engagiert sich als Eishockeyschiedsrichter. Der junge Rili pendelt zwischen Street Workouts und kleineren Jobs und ist auf der Suche nach sich selbst, obwohl er schon bald neue Verantwortung als Vater wird übernehmen müssen. Die ledige Mutter Winta ist in Genf aufgewachsen, vor allem aber ist sie Eritreerin geblieben und möchte diese Kultur ihrer zehnjährigen Tochter Ayan vermitteln, was aber nicht immer einfach ist. Der Zürcher Jeffrey seinerseits will in Ghana, dem Heimatland seiner Mutter, ein Recycling-Geschäft aufbauen. Afro-Schweizer*innen – so die Prämisse des Titels – werden in Europa als Schwarz angesehen und in Afrika als weiss – ganz wie ein «Bounty», dieser Schokoriegel mit einer Füllung aus Kokos, der aussen schwarz und innen weiss ist.

African Mirror

Film von Mischa Hedinger, Schweiz 2019
Freitag, 7. Mai 2021, 19:30 Uhr

Der Film erzählt die Geschichte unseres problematischen Afrikabildes anhand von René Gardis Archiv, in dessen ambivalenten Bildern sich unser europäisches Selbstverständnis vielfach spiegelt. Der Film entlarvt das Bildermachen als eine Form des Kolonialismus und zeigt, wie wir uns bis heute einem Blick in diesen Spiegel verweigern.

Ouvrir la voix

Film von Amandine Gay, Frankreich 2017
Freitag, 7. Mai 2021, 21:30 Uhr

«Schwarz» und «Frau» – das sind gleich zwei Eigenschaften, die zu Diskriminierung führen. Was aber sagen, denken, fühlen schwarze Frauen in Europa heute? Wie können sie ihre eigene Geschichte schreiben, jenseits der herrschenden männlich-weissen Erzählung? Die Dokumentation ist eine Bestandsaufnahme der weiblichen «Afropean Diaspora».