TdL17 #TanzenGegenTiSA

Ausstellungen

Auf den Spuren schwarzer Geschäfte

Samstag, 21. bis Samstag, 28. Januar, Mo bis Sa 9 Uhr bis 18 Uhr
Im PROGR, EG-Westgang, Speichergasse 4

Die Schweiz war weder Kolonialmacht noch Seefahrernation, und dennoch waren Schweizer vollständig in das weitreichende europäische Netz an Finanz- und Handelsbeziehungen integriert. Mit dem sogenannten Dreieckshandel kamen neue Produkte und Nahrungsmittel nach Europa und in die Schweiz. Schweizerische Handelshäuser und Familien tätigten Investitionen in den transatlantischen Sklavenhandel, gründeten Siedlerkolonien in den Amerikas, oder profitierten durch Textilexporte. 

Die Ausstellung von Cooperaxion wirft einen kritischen Blick auf die Rolle der Schweiz im transatlantischen Sklavenhandel und Kolonialismus und zeigt auf, wie die Folgen dieser frühen Globalisierung bis heute nachwirken.

Die Stiftung Cooperaxion engagiert sich für neue Perspektiven entlang der einstigen Sklavenhandelsrouten. Die Projekte in Liberia und Brasilien helfen beim Aufbau von sozialen und wirtschaftlichen Strukturen. In der Schweiz sensibilisiert Cooperaxion in einem Bildungsprojekt für die einstigen Verflechtungen in den transatlantischen Sklavenhandel und Kolonialismus und die heutigen Nachwirkungen.

Die Welt im Einkaufswagen

8.1. bis  25.1.2017, Lorrainequartier

Ausstellung von Public Eye – Regionalgruppe Bern

Bananen, Schoggi, Kafi oder Milch: An verschiedenen Standorten im Lorraine Quartier  sind vom Mittwoch den 18. bis Mittwoch den 25. Januar Einkaufswagen aufgestellt – gefüllt mit Dingen, die wir täglich konsumieren. Die «Wägeli» mit ihren dazugehörigen Informationstafeln zeigen problematische globale Auswirkungen der Lebensmittelproduktion auf.